"Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik" – so darf sich seit einigen Tagen die Firma Elektro-Winkler aus Rosbach-Rodheim nennen. Unser Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem wir gegenüber unseren Kunden, Bauträgern, Architekten und Wohnungsgesellschaften unsere Fachkompetenz in dem speziellen Tätigkeitsbereich des komfortablen und sicheren Wohnens deutlich machen.

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik" teil, die von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Kooperation mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführt wurde.

Während des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable Elektroplanung für die „Generation 50+" wichtig sind. Als generationenübergreifendes Komfortmerkmal stand dabei "Barrierefreiheit" im Mittelpunkt. Für die Teilnehmer wurde schnell deutlich, dass es um zukunftsorientiertes Wohnen geht, das nicht nur für die „Generation 50+" interessant ist, sondern auch junge Bauherren interessieren kann. Das Themenspektrum reichte von einschlägigen Vorschriften und Richtlinien über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Damit wurden den Teilnehmern Lösungsideen für konkrete Fragestellungen und Probleme unserer Kunden an die Hand gegeben. Diese orientieren sich nicht zwangsläufig an kranken oder behinderten Menschen, sondern an den Ansprüchen aller Menschen an Komfort, Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Funktionalität, Ästhetik und Design.

"Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich", so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. "Dabei ist zu berücksichtigen, dass die "Generation 50+" keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital ist und mitten im Leben steht."

Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch neue gesetzliche Regelungen (z. B. Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten."